Ich bin Nexus Fan, keine Frage. Die Android Smartphones der Google Nexus Reihe sind pures Android! Die Nexus Modelle zeigen das Android Smartphone Betriebssystem so, wie es von Google vorgesehen ist. Ohne Schnörkel, ohne Spielereien. Das neue Android System sollte überraschend KitKat heißen, die Versionsnummer 4.4 tragen und nicht wie lange Zeit angedacht Android 5.0 Key Lime Pie. Es tauchten immer mehr Gerüchte über das neue Google Nexus 5 im Netz auf, die mich neugierig machten. So war ich gespannt, wann das neue Nexus Modell von Google auf dem Markt erscheinen wird. Ich konnte es nicht erwarten das neue Modell der Google Nexus Reihe in den Händen zu halten.Ohne großes Tamtam und recht plötzlich war das Google Nexus 5 von LG ab dem 31.10.2013 im Google Play Store erhältlich. Leider war es schon nach einigen Stunden ausverkauft, zumindest in der 16 GB Variante in Schwarz und das war die Variante die mich interessierte, da ich 32 GB bei einem Android Smartphone nicht benötige und die weiße Version des Google Nexus 5 mir nicht gefiel.
So problematisch wie beim Google Nexus 4 verlief der Verkauf nicht, damals brachen bei Google Play die Bestellserver zusammen und es gab ein heilloses Durcheinander bei den Bestellungen. So schlimm war es diesmal nicht, die am Google Nexus 5 Interessierten mussten sich trotzdem in Geduld üben.
Ich wartete mit meiner Bestellung noch bis zum 27. November 2013. Wollte erst einmal die Reaktion und Meinungen der Schnellkäufer und Blogs abwarten und mich dann entscheiden. Es war aber schnell klar: Auch das Google Nexus 5 würde ich gerne im Alltag testen.
Die Lieferzeit bei Google Play sollte bis zum 11.12.2013 dauern, doch schon am 5.12. bekam ich die Meldung, dass das Nexus 5 auf dem Weg zu mir ist. Am 9.12.2013 konnte ich dann mein neues Android Nexus 5 von einem freundlichen UPS-Mann in Empfang nehmen.
So ein Android Smartphone auszupacken ist immer ein Erlebnis. Das Nexus 5 kommt schlicht daher und ist ausgesprochen leicht und liegt gut in der Hand. Trotz des sehr großen Displays wirkt das neue Google Nexus 5 nicht klobig. Im Gegenteil: Von den Außenabmessungen wirkt das Nexus 5 nicht viel größer als das Google Nexus 4.
In der schicken Google Nexus 5 Verpackung befindet zusätzlich zum Android Smartphone nur ein paar kleine Anleitungen und ein USB-Ladegerät. Nicht zu vergessen ist der kleine Metallpickser mit dem man die SIM Karte in das Smartphone schieben kann.
Die Oberseite des Google Nexus 5 wird vom großen Display dominiert. Fast 5 Zoll, genau laut Herstellerangaben 4,93 Zoll, misst es in der Diagonale.
Die Rückseite besteht aus einer matten Oberfläche die sich gut anfühlt. Die Linse der Kamera ragt etwas aus dem Gehäuse heraus. Wichtig ist, dass man die Schutzfolie der Kamera abzieht um vernünftige Bilder zu schiessen.
Der Power Schalter und die Lautstärke Wippe bestehen aus einem harten Kunstsstoff. Leider sind sie etwas scharfkantig, es stört nicht, aber man merkt es irgendwie auffällig. Anders als bei Google Nexus 4 wackeln die Schalter aber nicht, sie wirken passend und ohne Spiel.
Merkwürdig ist, dass die USB Buchse am unteren Ende des Google Nexus 5 andersherum eingebaut ist, als beim Google Nexus 4 und auch beim Samsung Galaxy Nexus. Der USB Stecker muss um 180 Grad gedreht werden. Allerdings finde ich die Ausrichtung so besser als bei den vorherigen Modellen wo die Buchse meiner Meinung nach falschherum installiert war. Das ist aber auch sicherlich Geschmacksache und eine Frage der Gewohnheit. Ich fand es auffällig, wo ich verzweifelt versucht hatte den USB Stecker zu stecken.
Nach dem Start des Google Nexus 5 begleitet einen der Android Einrichtungsassistent durch den Einstellungsprozeß. Hier fällt besonders der scharfe, knackige Bildschirm auf. Des Konfigurieren des Smartphones geht locker von der Hand. Soweit ist das ja eine normale Sache: Android macht beim Erststart in der Regel keine Probleme.
Eine sehr auffällige Änderung nach dem Booten: Trotz des Riesendisplays mit einer hohen Auflösung von 1080×1920 Pixeln werden die Icons auf dem Hauptbildschirm und dem App-Launcher nur 4-reihig dargestellt. Die Symbole der Apps von Google wurden allesamt überarbeitet und vereinfacht. Flatdesign ist seit Android Jelly Bean angesagt und wird bei Android 4.4 KitKat weiter eingesetzt. Das persönliche Infosystem Google Now ist nun erreichbar, indem man im Homescreen ganz nach links scrollt.
Neue Homescreens kann man übrigens nicht selber erstellen, sie erzeugen sich selber, wenn sie benötigt werden. Schiebt man ein App-Icon oder ein Widget nach rechts so erstellt man autromatisch einen neuen Screen. Genauso werden auch die Homescreen Seiten gelöscht: Löscht man das letzte Symbol, oder Widget, verschwindet automatisch die Homescreen-Seite.
Insgesamt gibt es einige Änderungen beim neuen Android 4.4 KitKat, das System wird immer runder. Von Jelly Bean kommend, ist der Unterschied aber nicht so besonders spürbar. Es gibt viele Details die geändert wurden. Den Google Play Store erreicht man nun wieder nur über den App Launcher und nicht mit einem Extra Symbol. Gut das war eh Designtechnisch nicht sehr konsequent. Die Google SMS/MMS App gibt es jetzt nicht mehr. Die Kommunikation läuft jetzt über die Google Hangout App.
Die Telefon App von Google wurde komplett neu-gestaltet. Hier habe ich aber den EIndruck, dass es mehr Kosmetik ist, als das die Funtkionen verändet wurden.
Umgestaltet wurd auch die Benachrichtigungszeile am oberen Bildschirmrand. Die Infoleiste ist nun leicht transparent. Die Symbole sind ausserdem nur noch einfarbig weiss. Die Uhrzeit, der Akkustatus, und Signalstärke vom WLAN und Mobilfunk sind nur noch in einer Farbe. Beim alten Nexus 4 und Android Jelly Bean konnte man an der Farbe der Infoleisten Symbole erkennen, ob man mit den Google-Server in Verbindung stand oder nicht. Blau bedeutete Verbindung mit dem Server, ein weißes Symbol zeigte fehlende Konnektivität an. Ich denke Google hat sich nun für die Einfarbigkeit entschieden, da eh die meisten Benutzer nicht wussten warum die Symbole in Android Infoleiste mal blau und mal grau waren.
Widgets für den Homescreen können nun mit einen langen Klick auf den Homescreen angelegt werden. Ebenso werden die Bildschirmhintergründe beim Android Smartphone durch einen langen Klick auf den Homescreen angelegt. Vorher erreicvhte man die Widgets für ASndroid Homescreen auch im App-Launcher.
Die Kamera ist nicht der Überflieger, ich finde sie aber deutlich besser als bei den Vorgänger Modellen Google Nexus 4 und auch beim Samsung Galaxy Nexus. Die Kamera hat auf jeden Fall mehr Schärfe und habe auch den Eindruck, dass sie Lichtstärker ist als bei den Vorgänger. Sicherlich gibt es heute Android Smartphones mit besserer Kamera. Für Fotos für die Erinnerung, und so verwende ich die Kamera ausschliesslich, reicht es beim Nexus 5 locker aus.
Diskutiert wird auch die Akkulaufzeit des neuen Android Smartphones. Nach den kurzen Tests bin ich beeindruckt vom Nexus 5. Die Laufzeit ist trotz besserer Leistung ein wenig länger als beim Nexus 4 bei meiner Benutzung, wohlgemerkt. Interessant ist, dass das Samertphone nacht n wesentlich sparsamer ist, als zum Beispile das Nexus 4. Die Verbrauchskruve senkt sich fast gar nicht während der nichtbenutzung. Hier scheint die neue Prozessor technik etwas zu bewirken die im Ruhezustabnd deutlich sparsamer werkelt.
Das Google Nexus 5 ist ein gelungenes Smartphone welches weider von LG hergestellt wird. Es setzt nochmal einen drauf in Sachen Leistung und Bildschirm. Von der Haptik gefällt es mir sehr gut auch wenn das Nexus 4 etwas „nobler“ wirkte. Das hat abner auch mit dem leicht höheren Gewicht des alten zusammen. Die gummierte, nicht glänzende Rückseite wirkt auf mich sehr technisch und modern. Das Smartphone ist super-flott und arbeitet ohne Ruckler. Der Prozessor Qualcomm Snapdragon S800 haut hier mit seiner Leistung voll rein und läßt den Benutzer nicht hängen. Der Quadcore Prozessor mit 2,3 GHz bringt zusammen mit den 2 GB RAM eine super Perfomance.
Wieder gefällt mir das Google Nexus Konzept: Es ist ein pures Android System ohne Schnörkel. EIn bisschen wie ein Sportwagen: Nicht unbedingt super komfortabel aber dafür mit endlos Power. Die Begeisterung die solche Technik verströmt zieht den Android Fan unweigerlich in seinen Bann. Auch diesmal belibt für mich bei Nexus eigentlich nichts offen, was ich wirklich benötige. Einzig die Kamera könnte besser sein, zumal Google ja diesmal ein „Awesome“ KAmera in das neue Nexus einbauen wollte. Vielleicht helfen hier aber Software Updates die schon angekündigt worden sind.