7 Days to Die

7 Days to die crafting survival game7 Days to Die ist vor ein paar Tagen auf meiner Festplatte gelandet. Das Spiel wird von keiner großen Softwarebude vetrieben und ist bei Steam aktuell in der Alpha Version erhältlich. Das Independent-Spiel von The Fun Pimps befindet sich noch im frühen Entwicklungsstadium, bietet aber schon jetzt eine ganze Menge Spielspass. Im Computer-Spielesektor ist es aktuell sehr modern, eigentlich „unfertige“ Spiele, in einer frühen Phase der Entwicklung, unter die Leute zu bringen.

Viele Spiele bieten in der Alpha Version nicht mehr als einen Ausblick was kommen könnte, andere sind selbst als Alpha Titel schon fesselnd, wie auch Seven Days to Die. Neben den Nachteilen, dass der Spieler ein wenig die Katze im Sack kauft, ist der Vorteil bei dieser Art der Veröffentlichung eines Spiels, dass auch die Spieler an der Entwicklung teilhaben können. Somit können die Ideen der Gamer ins fertige Spiel umgesetzt werden, so gibt es auch neue Ideen von Spielern, die Entwickler einfliessen lassen. So kann der frühe Verkauf des Spiels auch ein kreativer Prozess sein. Nachteil ist, dass viele Projekte dieser Art immer im Alpha Stadium bleiben und nie fertig gestellt werden, da die Entwickler sozusagen das Handtuch werfen. Bis jetzt denke ich aber das 7 Days to Die sich extrem gut entwickeln kann.

7 Days to Die, das Crafting und Survival Game

7 days to die multiplayer7 Days to Die gehört zu dem aktuell sehr angesagten Genre Crafting und Survival Games. Diese Art Computerspiele sind in den letzten Monaten stark im kommen. Es gibt sie als Einzelspieler-Spiele, aber auch als Multiplayer-Spiele auf dem Spielemarkt. Spiele aus der Rubrik Crafting und Survival sind inspiriert von dem äußerst erfolgreichen Spiel Minecraft. Mittlerweile würde ich die Crafting&Survival Spiele definitiv als eigenes Spiele-Genre bezeichnen. Schaut man die zahlreichen Lets play Videos bei Youtube wird erst so richtig klar, wieviel verschiedene Titel nach der Minecraft-Art veröffentlicht worden sind. Sicherlich sind viele von diesen Games mehr oder minder nur Eintagsfliegen, es ist aber eine erstaunliche Entwicklung. Gerade die großen Spiele-Verleger springen erst jetzt auf den sehr erfolgreichen Zug auf. Genau genommen verstehe ich gar nicht, warum es so lange gedauert hat bis die Spieleentwickler diese Art des freien Spielablaufs erst jetzt entdeckt haben. Viel zu lange schon gibt es die Spiele, in denen du als Spieler eigentlich keine Freiheiten hast, zu bestimmen wie du das Spiel spielst.

7 Days to Die, bietet einen Sandkasten, eine offene Spielwelt

In dieser Art von offenen Spiel wird der Spieler in eine virtuelle Welt, in eine Art Sandkasten (Sandbox), geschickt und muss dort vereinfacht gesagt ums Überleben kämpfen. Er kann mit der virtuellen Welt auf verschiedenste Art und Weise interagieren und ist nicht wie bei alten Spielen, darauf festgelegt, was die Entwickler des Spiels vorgesehen haben. So entstehen auch im Spiel oft unvorhergesehen Entwicklungen, teilweise entwickeln die Fans eines Sandbox Spiels auch kreative Möglichkeiten solch ein Spiel zu spielen. Sie bauen neue Landschaft, erschaffen große Gebäude und bauen ihre eigene Welt in dieser künstlichen Welt. Das Spiel wird zur Plattform für den Spieler um sich auszutoben und Dinge auszuprobieren. Das macht die Open World Spiele zu einem Labor, in dem sie mit der virtuellen Welt spielen und forschen können. Die Spiele geben oft keinen Weg vor der gegangen werden muss, und stehen der Kreativität des Spielers nicht im Wege.

Das Spielkonzept überleben und bauen, survive and craft

Du als Computerspieler musst Nahrung suchen und beschaffen. Dich vorsichtig und umsichtig in der Welt bewegen und Rohstoffe suchen. Überall lauern virtuelle Bösewichter vor denen du dich in Acht nehmen solltest. Meist agieren Zombies oder andere Monster als Gegner in diesen virtuellen Welten des Spiels. Wichtig ist auch wie im echten Leben die Nahrungsaufnahme und der Bau eines eigenen Heims. Dein virtueller Charakter umstreift die Gegend nach Essbarem, sammelt Rohstoffe und Dinge die er weiterverweden kann. Die bestialischen Gegner machen dir das Leben schwer und so bist du als Spieler in einem ständigen Überlebenskampf. Sehr spannend und fordernd gestaltet sich dadurch der Spielablauf. Auch der Wiederspielwert, also der Neuanfang des Spiels wird erhöht, da der Spieler nicht schon vorher weiß was ihn erwartet.

7 Days to die: Am Anfang geht es nur ums durchhalten, Survive

7 Days to Die ist hier nicht anders als die anderen Games aus dem Genre. Am Anfang startest du mit deiner Spielfigur in einer Gegend die je nach zufällig gewähltem Startpunkt sehr stark variieren kann. Wüste, Wald, verwüstete Endzeitlandschaft, alles ist möglich. Die Bedrohung in Form von Zombies und anderen Bestien ist allgegenwärtig. Bei 7 Days to Die spielt das Szenario nach dem atomaren Fallout. Du hast Überlebt und um dich rum sind diese Gestalten des Bösen. Sie machen, sobald sie in deiner Nähe sind und dich sehen oder wittern, Jagd auf dich. Sei auf der Hut! Die Zombies und Monster sind sehr gute Jäger und sie machen wirklich gerne Jagd auf dich, du bist nämlich das einzige frische Fleisch was sie bekommen.

Bau dir ein festes Haus als deine Schutzburg, my home is my castle

Genau wie bei Minecraft, ist es auch bei 7 Day to Die am Anfang wichtig die Nächte in einer geschützten Behausung zu überstehen, da die Zombies speziell in der Nacht am gefährlichsten sind. Aber auch Nahrungs- und Wasserversorgung musst du von Anfang an sicherstellen. Verdursten und verhungern kannst du sehr schnell. Von Anfang an ist es wirklich sehr wichtig für deine Verpflegung zu sorgen. Eine Behausung die du immer mehr zu einer Festung ausbaust, ist der nächste logische Schritt. In 7 Days to Die ist das gar nicht so einfach. Die Untoten und Zombie attackieren deine Bleibe immer wieder. Einen Großteil deiner Ressourcen benötigst du daher zur Reparatur deines Heims. Bleibt dann noch etwas übrig kannst du anfangen dein Heim zu einer Festung zu erweitern.

Rohstoffe suchen, neue Dinge erschaffen, das Craften

Du durchsucht den Müll, plünderst Häuser und zerfallene Barracken. Auch Autowracks am Straßenrand sind durchaus eine Durchsuchung wert, auch wenn sie in 7 Days to Die nicht als fahrbarer Untersatz dienen können. Zu finden gibt es in der ganzen Spielewelt so einiges. Viele nützliche Dinge aber wie etwa Werkzeuge musst du aus den vorhandenen Rohstoffen zusammenbauen. Das ist einer der Crafting Faktoren: Aus vorhandenen Dingen neue Sachen wie Waffen und Werkzeuge zusammenbauen. Es gibt sogenannte Rezepte, die du aus Büchern lernen kannst um neue Geräte zu craften, also zu bauen. Du kannst auch Abgüsse von Geräten und Waffen anfertigen um dir neue Dinge zu bauen. Im Multiplayer ist das besonders spaßig. Dann benötigst du natürlich auch noch die entsprechenden Rohstoffe. Hast du alles beisammen geht es an das handwerken und produizieren.

Bäume fällen und Minen bauen

Einige Rohstoffe sind einfach zu finden, andere benötigen viel mehr Aufwand um an sie zu gelangen. So sind zum Beispiel manche Rohstoffe nur in einer Mine zu finden, für die du kräftig buddeln musst. Rohstoffe zu finden ist nicht so einfach und erfordert ziemlich viel Geduld. Hast du aber erstmal eine Ader in einer Mine gefunden kannst du Metalle und andere Rohstoffe aber gut abbauen. Bedenke aber, dass die Minenarbeit hart ist, viel Ausdauer benötigt und deine Spielfigur auch immer eine gute Wasserversorgung braucht. An Holz kommst du da schon viel einfacher heran, es reicht Bäume mit einer selbstgebauten Axt zu fällen. Bäume sind leicht zu finden. In den Waldgebieten der Landkarte von 7 Days to Die gibt es etliche Waldgebiete. Es ist sogar möglich mit einer Hacke und dem Baumsamen neue Bäume zu pflanzen.

Schleichen und schweigen um zu überleben

Bist du leise und unauffällig kannst du dich gut vor den Zombies und Bestien verstecken. Buddelst du zum Beispiel an deiner Mine, kommt es schon vor, dass regelrechte Zombiehorden von dir angelockt werden. Aber auch der frisch geschossene Hirsch im Rucksack kann durch den Geruch verstärkt Zombies anlocken. Hier ist 7 Days to die spannend und recht realistisch programmiert. Du musst vorsichtig und umsichtig agieren um wenig Ärger mit den Zombies zu haben.

Essen und Kochen in 7 Days to Die, der lange Weg zum Gourmetkoch

Viele Dinge die du in der Welt von 7 Days to Die findest kannst du nicht einfach so essen. Um sie genießbar zu machen, musst du sie kochen. Sogar das Wasser, was du in Glasflaschen abfüllst musst du vor dem Trinken abkochen. Aus Wild und Eiern kannst du leckere Speisen anfertigen.Viele Arten der Essenszubereitung wirst du auf deinem Weg durch diese trostlose Welt kennenlernen. Es gibt viele Rezepte die du lernen kannst. Auch die Wirkung der Speisen ist unterschiedlich: Satt machen die meisten. Einige Essen machen aber sehr durstig, oder sie sind ungesund. Einige Gaumengenüsse verbessern sogar zusätzlich deine Gesundheit und Energie. Du hast hier eine Menge zur Auswahl. Ganz miserable Speisen bescheren dir aber auch eine Lebensmittelvergiftung.

Dein eigener Garten in 7 Days to Die

Hast du dir eine kleine Burg oder ein ruhiges Heim aufgebaut, kannst du auch deine Nahrung in der Nähe beschaffen. Hier bietet es sich an einen eigenen Garten anzulegen. Du kannst Blaubeeren anpflanzen, aber auch Kartoffeln pflanzen und ernten. Deinen Speisen kannst du aber auch mit dem Anbau von Mais die letzte Kernigkeit geben. Über die Zeit ist es dann möglich sich mit Selbstangebautem recht gut zu versorgen. Ein Teich in der Nähe, bietet auch Trinkwasser und hilft dem Pflanzenwachstum. Auch hier hast du recht viele Möglichkeiten dich zu ernähren. Du kannst seßhaft werden und dein Haus immer besser vor Zombies und Untoten schützen.

Multiplayer bei 7 Days to Die ist Spaß pur

7 Days to Die macht auch im Multiplayer ein riesigen Spaß. Das Survival und Crafting Game bietet eine Menge Fun auch im Coop Modus. So kannst du mit Freunden zusammen ein Versteck aufbauen und bei der Jagd und beim Craften gegenseitig helfen. Arbeitsteilung und Erforschung der Gegend sind im Multiplayer sehr abgefahrn. Auch gegeneinander bietet der Multiplayer Modus verschieden Einstellungen, die ich nicht getestet habe.

Trotz Alpha Status schon ein riesiger Spass

7 Days to Die ist noch in der Entwicklung, was ich dem Spiel aber nur hier und da anmerke. Sicherlich fehlt an einigen Stellen der Feinschliff. Ein Hirsch bleibt schonmal in der Häuserwand stecken, ein Zombie „fällt“ vom Himmel, das kann schon passieren. Andererseits finde ich das Spiel für eine Alpha Version schon als sehr spielenswert. Spannend ist die Frage, wie sich das Projekt noch weiter entwickelt.

7 Days to Die bietet häufig Neues

Das nächste Update von 7 Days to Die verspricht einige Verbesserungen und Änderungen. So soll die Spielwelt von einer „unendlichen“ Größe sein und auch durch ein Zufallalgorithmus erstellt werden. Bei jedem Neuanfang eines Spiels des Crafting und Survival Games gibt es eine neue Welt auf Wunsch. Auch Änderungen in der Grafik und vom User Interface sollen beim kommenden Update ins Spiel gebracht werden.

Ich bin sehr gespannt wie es weiter geht mit Seven Days to Die. Das Spiel hat ein großes Potenzial und es könnte der absolute Hammer werden. ich werde es weiter spielen und sicherlich auch noch ein paar Berichte über dieses Crafting und Survival-Game schreiben.

[cptr]

Ein Gedanke zu „7 Days to Die“

  1. Seven days to die ist der absolte oberhammer. Das Zombie und survival game macht rchtig laune. vielleicht schreibst du mal ein paar tabellen zusammen, damit das craften in seven days to die mal besser durchschaubar ist.

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