Kein früher Aprilscherz, ehrlich. Not macht erfinderisch heißt ein altes Sprichwort. Und in der Tat man muss sich manchmal zu helfen wissen. In unserem letzten Urlaub in einer Ferienwohnung bot uns unser Vermiieter an sein WLAN mitnutzen zu können. Sehr nett dachten wir gleich , den mal ehrlich irgendwie kommt man im Urlaub auch nicht gerne ohne Internet aus. Das Mobilfunknetz gab in der Region auch nicht soviel her. Nun war es aber so, dass der Empfang des WLAN äußerst schlecht war und es gab oft Verbindungsabbrüche. Ich erinnerte mich an einen Artikel in der c´t und dachte mir ich baue mir meine WLAN-Empfangsverstärkung selber. In dem Artikel in der c´t der das Verhalten von Metall(platten) im Zusammenhang mit der Funkstrahlung darstellte gab es Hinweise wie sich Metallplatten im Funkweg des WLAN-Senders auswirken. Da lag es also nahe es mal zu probieren und da ich keine Metallplatte zur Hand hatte ich die Idee kurzerhand ein Backblech aus dem Elektroherd zweckzuentfremden. Ich hatte eigentlich nicht so richtig dran geglaubt aber der Empfang des WLANs wurde deutlich besser mit dieser Art der WLAN-Empfangsverstärkung. Selbst mein Galaxy Tab was ohne Backblech-WLAN-Empfangsverstärkung gar kein Empfang hatte, konnte sich nun mehr ins WLAN des Vermieters einloggen. Also selbst wenn es natürlich nicht die Leistung eines Repeaters haben kann es kann aber villeicht das kleine Fünkchen sein was noch fehlt. Einziger Nachteil war, dass ich nun eigentlich mehr am Rechner saß als wie ich es im Urlaub eigentlich wollte 🙂 Mit solcher handgemachten WLAN Empfangsverstärkung war es angenehm im Internet zu surfen.
Einen feinen Artikel über die Empfangsstärke Messung im WLAN mit dem Android Smartphone hatte ich schon im Artikel über Wifi Analyzer für Android geschrieben.
Über die Bedeutung des WLAN-Symbols bei Google Play habe ich einen spannenden Bericht geschrieben.
Wie das mit dem Tab aussah stelle ich mir gerade vor 🙂