The Hunter – Der Jagd-Simulator für den PC

3D Jagdsimulator The HunterVor einiger Zeit habe ich „The Hunter“ für den Windows PC entdeckt. Das Spiel ist ein virtueller 3D Jagd-Simulator. Die Jagdsimulation kannst du erstmal in Ruhe testen bevor du Geld in das Spiel investierst. In dem du den Client herunterlädst kannst du den Simulator mit einem Gastzugang testen. Gefällt dir das Spiel kannst du eine Mitgliedschaft kaufen. Auch einzelne Jagdlizenzen für 1 Tag oder Wochen sind käuflich. The Hunter lässt sich so in Ruhe austesten, bevor es ans Geld ausgeben geht. Gefällt dir The Hunter gut, ist es aber am günstigsten ein Paket für mindestens 3 Monate zu erwerben. Hiermit könne alle Tierarten gejagdt werden. Mit den einzelnen Lizenzen wird die ganze Sache schnell teurer.

Das Spiel ist kein Online-Spiel im eigentlichen Sinne, dennoch benötigt es permanente Internetverbindung. Das dient vor allem dazu die Erfolgsdatenbank abzugleichen. Es gibt bei dem 3D Jagd-Simulator The Hunter auch verschiedene Wettbewerbe.

Worum geht es bei dem Jagd-Simulator The Hunter ?

Vom Namen her kann man ja schon erahnen worum es bei diesem Spiel geht: Natürlich um die Jagd. Man geht in wunderbar gestaltete virtuelle Wälder und Wiesen auf die Pirsch und versucht virtuelle Hirsche oder andere Wildtiere zu erlegen. Der Schwerpunkt liegt hier momentan auf nordamerikanischen Wildtieren. Also findet man im Jagdrevier Weisswedelhirsche, Roosevelt Elk (Wapiti) und andere. Seit neuesten gibt es auch ein Jagdrevier genannt „Hirschfelden“ was von Flora und Fauna mehr an den mitteleuropäischen, oder auch deutschen Lebensraum erinnert. Hier bietet der Jagd-Simulator die Möglichkeit Rehe, Wildschweine und Fasane zu jagen. Auch das Umfeld sieht mehr nach deutschen Wald und Wiesen aus, als in den restlichen Jagdrevieren. In einem zukünftigen Update (geplant zum Ende Juni 2012) möchten die Macher von „The Hunter“ den virtuellen Jäger auch Jagd auf Rotwild (Rothirsche) anbieten. So bietet einem die Jagdsimulation viele Tierarten zur virtuellen Trophäenjagd.

Ein Jagdrevier und eine Tierart sind frei für den Anfang im Jagd-Simulator

Die kostenlose Version bietet einem nur ein Jagdgebiet und nur eine Tierart an: den Maultierhirsch. Gefällt einem der Jagd-Simulator wird man früher oder später aber auch andere Tierarten jagen wollen und auch in andere Jagdreviere reisen wollen. Hier fängt der Publisdher an Geld zu verdienen. Es gibt verschiedene Bezahlmodelle in dieser Jagd-Simulation: Man hat die Möglichkeit sich einen Jagdschiein für die Reviere zu kaufen oder auch die Jagderlaubnis für einzelne Tierarten. Interessanter sind aber die Sammelmodelle. Hier bezahlt man für eine Jahr oder ein paar Monate. Mit diesen ist es dann möglich in allen Revieren alle Tiere zu jagen. Dieses ist am besten, wenn einem die Jagd-Simulation sehr viel Spass macht. Die Bezahlarten bei welchen man nur einzelne Tiere oder Gebiete freischaltet können sonst recht teuer werden.

Kein Ego-Shooter sondern wirklich ein Jagd-Simulator

Das Spiel ist absolut nichts für Gamer die am liebsten Ego-Shooter spielen und gerne durch die Gegend ballern wollen. Auf die Art und Weise erreicht man bei „The Hunter“ nicht allzuviel. Das Spiel erfordert eine Menge Geduld, und gerade am Anfang hat es eine sehr steile Lernkurve und kann daher einen hohen Frustfaktor haben. Läßt man sich aber auf den Jagd-Simultor ein, bietet das Spiel eine Menge Spannung und Spass.

Jagd Simulator The Hunter blick durch ZielfernrohrDer Ablauf der virtuellen Jagd

Das Spiel  beginnt erstmal bei einer Jagdhütte. Hier wählt man die richtige Waffe und Ausrüstung die man für seine Mission wahrscheinlich benötigt. Hat man seine Auswahl getroffen gehts los. Von der Hütte aus pirscht man durch den virtuellen Wald. Es gibt auf einer Landkarte die Möglichkeit sich einen Jagdplatz herauszusuchen. Anfangs reicht es, wenn man einfach den Feldwegen folgt. Zu den Jagdplätzen, das sind meistens übersichtliche Waldlichtungen oder Wiesen, läuft man hin was durchaus ein paar Minuten dauert. Ist man in der Nähe des Jagdgebietes sollte man langsam voran gehen oder schleichen. Entdeckt man nun Tierspuren oder hört man ein Tier rufen wird es spannend. Mit dem Huntermate, ein Gerät was es so in Wirklichkeit nicht gibt, kann man die Tierspuren oder auch Laute identifizieren. Je länger man „The Hunter“ spielt desto besser wird die Erkennung der Tiere. Hat man sich nun entschieden das Tier zu jagen, verfolgt man dessen Spuren. So schleicht man sich immer mehr in die Nähe des Virtuellen Wilds. Mit der Hilfe von Callern (verschiedene Hirschtröten, die Hirschrufe nachahmen sind im Spiel vorhanden) oder Urinspray lockt man das Wild in seine Nähe. Hierzu sollte man sich im Vorfeld eine guten Standort ausgesucht haben um einen sauberen Abschuß haben zu können. Die Tiere sind natürlich sehr scheu und so muss man sich sehr vorsichtig bewegen. Hier ist die Jagd-Simulation schon sehr realistisch. Es gleicht am Anfang schon einem Geduldsspiel, bis man seinen ersten Abschuß erzielt hat. Bekommt man das Tier in eine gute Schussposition kann man es erlegen. Hier sollte es möglichst sofort richtig getroffen und nicht nur verletzt werden. Schafft man es nicht das Tier richtig zu erlegen muss man es anhand der Blutspur verfolgen. Es geht letzlich darum das Tote Tier mit seinem Huntermate zu „melden“. Nur so bekommt Punkte für seinen Abschuß und keinen Rüffel, weil man das Tier hat leiden lassen. Das Ganze ist recht fordernd. Einerseits braucht es viel Geduld und Ruhe, andererseits ist es schon spannend in die richtige Schussposition zu kommen ohne das einen das virtuellen Wildtier bemerkt.

Wettbewerb mit anderen Jägern

Hat man etwas Erfahrung gesammelt ist es auch möglich sich mit anderen Jägern in direkten Wettbewerben  zu messen. Auf der Website von „The Hunter“ gibt es fast jeden Tag neue Wettbewerbe  an denen man teilnehmmen kann. Dort gibt  es unterschiedliche Aufgaben. Den Hirsch mit dem besten Geweich oder den Fasan mit dem höchsten Gewicht zu erlegen und viele andere. Die Wettbewerbe sind meisst in drei Klassen eingeteilt, so das auch der Anfänger gute Chancen auf einen Gewinn hat. Bei einigen Wettbewerben zählt aber auch der Glücksfaktor. Die Sieger gewinnen hierbei nicht nur die Ehre und einen virtuellen Pokal sondern man kann auch em$ gewinnen. Die ist eine virtuelle Währung mit der man sich Ausrüstungsgegenstände kaufen kann.

Rundum sehr gelungen dieser Jagd-Simulator trotz manchen Frusts

Meine Meinung zu „The Hunter“ ist etwas geteilt. Es gibt Tage, da frustet die Jagd-Simulation mich sehr und ich spiele es dann eine Weile nicht. Es gibt andere Tage da jage ich mehrere Stunden am Stück. Der große Nachteil des Jagd-Simulators ist der Realitätsgrad, es ist eben kein Ego-Shooter. Das ist aber auch seine Stärke, denn hierdurch baut sich eine Menge Spannung auf. Für den Anfänger setzt das Spiel eine hohe Einstiegsschwelle. So kann es sein, dass bei dem Spiel erst gar keine Freude aufkommt. Hat man aber Geduld und Lust sich auf das Spiel einzulassen macht es immer mehr Spass und bringt wirklich viele Spannungsmomente. Obwohl es auch Tage gibt, an denen man generell kein Jagdglück hat, aber auch das ist ja sehr wirklichkeitgetreu.

Für alle thematisch interessierten ist es einen Blick wert. Ich denke es ist der derzeit beste Jagd-Simulator. Für alle Ego-Shooter Fans ist es eher nicht zu empfehlen.

Na dann Waidmannsheil und viel Erfolg beim virtuellen Jagdsimulator The Hunter!

The Hunter – Der virtuelle Jagdsimulator

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