Minecraft: Virtuelles Lego im 8 Bit Retro-Design

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Minecraft ist ein Computerspiel, was an die alten Computerzeiten erinnert: Die Grafik ist klotzig und wirkt wie aus einer anderen Zeit. Dennoch bietet die offene Spielewelt viele Möglichkeiten für PC-Gamer die das Sandbox-Spielprinzip mögen. Minecraft ist schon ein Phänomen des Internets. Wobei ich denke das gezielte Marketing und gerade auch die Strategie von weniger ist mehr geht hier total auf und beschert dem Spiel gute Verkaufszahlen.

Virtuelles Lego mit Zombies

Die Beschreibung das Minecraft virtuelles Lego sei, gefällt mir sehr gut. Das trifft es am besten. Als ich das erste Mal Minecraft mit seiner Klötzchen-Optik sah, dachte ich mmh, was ist denn das für eine altbackene Grafik. Doch irgendwie hatte es aber auch eine Faszination. Vielleicht lag es aber daran, dass mein erster Kontakt zu Minecraft über ein witziges YouTube Video zu stande kam. Der recht bekannte Youtuber Gronkh hatte Minecraft in seiner LetsPlay Serie vorgestellt. So bin ich auf das Game aufmerksam geworden. Nach einigen Tagen überlegen habe ich mir dann sogar den Premium-Zugang geleistet. Das Spiel ist eigentlich kein Online Spiel. Es benötigt aber eine Internetverbindung zum Spielen. Etwas schade finde, dass die Savegame-Dateien auf dem eigenen Rechner abgelegt werde. Besser hätte es mir gefallen, dass sie auf dem Server im Netz  liegen würden. So könnte man ohne die Spielstände zu kopieren, auf verschiedenen Rechner sein Spielstand laden.

Eine virtuelle Welt nach dem Lego-Baukasten-Prinzip

Im Prinzip geht es bei  Minecraft nur darum sich seine eigene virtuelle Lego Welt aufzubauen. Um Dinge fertigzustellen, benötigt man Rohstoffe. Diese findet man vor allem unter der Erde. Man baut also Minen um die Rohstoffe zu finden. Spiel man im leichten Modus baut man einfach Tag und Nacht drauf los. Im normalen Modus sollte man während der Dunkelheit sich eine geschützte Umgebung suchen. Ist es dunkel tauchen nämlich allerhand Monster auf, die die Spielfigur töten wollen.

Nach einer Zeit entdeckt man die Tiefe

Je länger man sich in der virtuellen Lego-Welt von Minecraft bewegt, umso mehr Dinge entdeckt man. Man baut sich die verschiedensten Werkzeuge, sogar Schienen für eine Mineneisenbahn können gebaut werden. Tierzucht und eine Art Bauernhof lassen sich über die Zeit aufbauen. Pflanzen können durch Setzlinge und Samen vermehrt werden.

Was am Anfang simpel ausschaut, entpuppt sich nach einer Weile als gut durchdacht und auch tiefghründig. Es gibt sogar die Möglichkeit mit anderen Spielern im Multiplayer-Modus in seiner virtuellen Lego-Welt zu agieren. Ich habe selber noch gar nicht soviele Spielstunden investiert, bin aber immer wieder sehr begeistert. Es ist ein Game, was ich immer wieder starte und wenn es auch nur mal für 10 Minuten ist. Oft genug tritt dann aber der Effekt auf „nur dieses Gebäude fertigstellen“ und ehe man sich versieht verbringt wieder eine Stunde in virtuellen Lego-Welt.

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